Ausflug zum Bogenschießparcours

Eine Handvoll sich in psychiatrischer Behandlung befindende Jugendliche läuft mit Pfeil und Bogen bewaffnet durch den Wald. Klingt wie der Anfang eines Horrorfilms, ist es aber nicht. Nur der Ausflug der KJP zum Bogenschießparcours. Feste Schuhe an den Füßen geht es los. Der Boden ist matschig und man kommt leicht ins Rutschen auf den schmalen Wegen, die mal auf- und mal abwärts führen.
Das erste Ziel – ein Gummifuchs – ist bald von Pfeilen durchbohrt. Und so geht es weiter, Murmeltier, Dachs und Bär haben nichts zu lachen.
Am Ende wird noch auf das Fliegende Schwein geschossen, eine Wildsau, die an einer Seilbahn hängt.
Zurück am Ausgangspunkt werden die Schuhe gewechselt und mit Bögen und Pfeilen im Kofferraum verstaut. Ein wenig erschöpft, aber glücklich geht es zurück in die Klinik.

 

  Text: Katharina, Fotos: Königskobra