besuch im zisterzienserkloster bebenhausen

in der schule haben wir uns mit dem thema mittelalter befasst. wir besuchten deshalb das kloster und machten eine führung.

das kloster ist eine abgeschnittene welt.
es gibt alles, was es auch in einer stadt gibt: zum beispiel eine bäckerei, gemüsebeete, die mönche stelllten ihre kleidung selber her. die mönche durften kein fleisch von vierbeiner-tieren essen. das leben war hart und manchmal auch ungerecht. es gab keine privatsphäre und es gab keine heizung. die mönche mussten ihre kutten (gewänder) tag&nacht tragen.es gab 2 gruppen von mönchen: die klosterbrüder hatten ein schwarz-weisses gewand, die arbeitsmönche hatten ein einfaches braunes. ausserdem durften sie nur 3 mal im jahr baden und ihre kutten waschen. sie durften nicht reden, sie konnten sich allein nur mit zeichen-sprache verständigen. alle im kloster lebenden mönche lebten nach dem grundsatz „ora et labora“ auf deutsch: „bete und arbeite“. früher, als das kloster entstand, lebten dort rund 80 mönche, doch vor 500 jahren, als alles dem ende zuging, lebten dort nur noch 20 mönche.

Die Mönchskutten erhält man übrigens für die Dauer einer Gruppen-Führung. ;)
Mehr Informationen: www.bebenhausen.de

Schüler(innen) der Station 2