Unter Strom

Unter Strom

Wer bist du?
Was willst du?
Und wo kommst du her?
Raubst mir alle Gefühle,
machst mich innerlich leer!

Wieso schreist du?
und brüllst du?
Hämmerst nur auf mich ein?
Lass mich bitte in Ruhe,
denn ich will so nicht sein!

Dieser Druck,
er erschlägt mich
-was soll ich nur tun?
Muss ihm immer gehorchen,
sonst bringt er mich um!

Einfach laufen,
nur laufen,
muss mich immer bewegen,
das darf doch nicht wahr sein,
du bestimmst schon mein Leben!

Ich bitte,
ich flehe,
hör auf mich zu jagen!
Das ist mir zu viel,
kanns nicht länger ertragen!

(Dieses Gedicht entstand aus einer Situation heraus, in der ich unter ständiger Anspannung stand. Es zeigt, wie man sich fühlt, wenn es eine innere Stimme gibt, die nur auf einen einhämmert und lauter Befehle austeilt. Aber irgendwie, hab ich so das Gefühl, dass es noch nicht ganz fertig ist....der Wendepunkt fehlt....aber vielleicht, weil der Wendpunkt in meinem Leben auch noch nicht da ist...?)