Hoffnungsschimmer

Hoffnungsschimmer

Und so steh ich jetzt hier,
weiß weder aus noch ein,
immer die gleichen Fehler
-nein, so darfs nicht mehr sein

Wo ist die Freude, das Leben?
-Alles so fern gerückt
Dieses ewige Kreisen
Macht mich vollkommen verrückt!

Will ihn stoppen, zerschlagen
Und zerbrechen den Bann
Doch ich merke, ich schaffs nicht,
weil ichs alleine nicht kann!

Brauche Hilfe -wo ist sie?
Einen der mich befreit!
Gottes rettende Hände
Er hält sie für mich bereit
Muss sie nur noch ergreifen,
doch das fällt mir nicht leicht!
Denn ich fall immer wieder
-ob ich sie noch erreich?

Und doch hab ich jetzt Hoffnung
Langsam kommt sie zurück
Will sie nie mehr verlieren,
-dieses winzige Stück!

Muss jetzt weiter vertrauen,
aber der Kampf ist so schwer
Will ihn nicht mehr verhauen
-oh, das wünsch ich so sehr!

 

Als ich dieses Gedicht geschrieben habe, bin ich gerade von einem weniger erfolgreichen Klinikaufenthalt zurück gekommen....war erst voll verzweifelt, weil es wieder nicht geklappt hat...aber irgendwie wusste ich, dass es jetzt, nach diesem Tiefpunkt, wieder bergauf gehen wird....dass es diesmal erfolgreich sein wird....bin gespannt, wie es weiter geht.....!