Meine Geschichte......

Ich bin jetzt seit 4 Jahren krank. ich habe die Diagnose: Borderline- Persönlichkeitsstörrung. Es hat alles angefangen, als meine Mama im Mai 2008 gestorben ist. Ich war damals 14 Jahre alt. Seid ca. 3 Jahre bin ich in Behandlung, ich habe mehrer Klinikaufenthalte hinter mir. Ich war von 12.12.2011 bis 22.03.2012 in der KJP- Tübingen. Ich wurde damals mit Richterlichen Beschluss eingewiesen. Mir ging es damals richtig beschissen. Ich wollte nicht mehr Leben, hatte extreme Stimmungsschwankungen und habe mich Serlberverletzt. Die Therapie wollte ich nicht, weil ich mir immer vorgemacht habe, dass ich das alles allein schaffe, was im enteffekt nicht so war. Ich habe zwar viel gelernt und dennoch kann ich vieles nicht anwenden, weil sich, wenn es mir schlecht geht, ein schalter umlegt und der dann alles Ignoriert. Seid 7 Monaten bin ich jetzt im Rehazetrum grund.stein. Ich habe bis HEUTE den absprung meiner Krankheit und dem SVV nicht geschafft. Alle sagen immer, "du schaffst dass", " du musst dich darauf einlassen und mit den Betreuern/Therapeuten reden", "lass dich doch mal darauf ein!". Aber wie schwer es ist, über seine Probleme zu reden, wissen sie nicht. Ich durfte als Kind nie mit meiner Mama über meine Probleme reden, weil sie sehr Krank war und meine Geschwister gesagt haben, dass es nicht gut für sie wäre. Also hab ich alles Jahre lang in mich hineingefressen. Langsam geht es bei mir vorwärts, aber auch nur, weil ich mich langsam darauf einlasse und weil mir allmählich klar wird, dass ich mit den Therapeuten/Betreuern reden kann, denn sie wollen mir ja helfen. Es wird noch einige Jahre dauern, aber ich hoffe, dass ich in ein paar Jahren ein normales leben führen und mit meinen Prolemen umgehen kann. Ich erwarte nicht, das es mir Super geht. Ich möchte nur nicht mehr in Krisenzustände kommen.