Betonwand

Unüberwindbar, kalt und grau,
kein Ende, egal in welche Richtung ich schau,
makellos, glatt und steil,
nirgends eine Leiter, nirgends ein Seil,
unkaputtbar ragt sie empor,
und ich? Ich stehe bloß davor,
starre sie an, renne dagegen,
unendlich müde will mich aufgeben,
verzweifelt klatsche ich gegen die Wand,
habe es eigentlich selbst in der Hand,
verzweifelt und wütend, komm nicht gegen sie an,
zu sehr hat sie mich in ihrem Bann,
so makellos und perfekt wie sie mir scheint,
Stärke, Macht und Disziplin vereint,
kann ich all das gehen gehen lassen?
Meine eigene Schwäche ich kann sie kaum fassen..