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Wie es ist

Erzähl mir wie es ist
Perfekt zu sein
Von jedem geliebt
Nie mehr allein

Erzähl mir wie es ist
Fehlerlos zu sein
Kein einziger Streitpunkt
Nicht mal winzig klein

Erzähl mir wie es ist
Makellos zu sein
Perfekte Hüften
Finger, ganz fein

Erzähl mir wie es ist
Geliebt zu werden
Dann zeig ich dir mein Geheimnis
Meine Hölle auf Erden

Meine Welt

Sie schien so hell
so anmutig
aber zu schnell…
änderte sich die Zeit.
Zu weit
entglitt die strahlende Schönheit.
Dunkelheit
wurde befreit,
Düsternis machte sich breit.
So hatte die Elfengestalt
schon bald
ein blutiges Messer in der Hand.
Das prächtige Kleid verschwand,
machte Helm und Rüstung Platz.
Und Harmonie
wurde von Wahnsinn verschluckt.
Der alte Schatz
der Heiterkeit verlieh
war nur eine Lüge.
Betrüge
mich bitte kein zweites Mal,
meine schöne Zuflucht.
Falle ich doch schon in eine endlose Schlucht,
am Ende des Traumes in dir.
Versicher mir
noch einmal Sicherheit,
noch einmal Schönheit!
Auch wenn Dunkelheit
ein ständiger Begleiter ist und bleibt.
Ich bin bereit
zu gehen
nur um zu sehen,
was du mir schenkst,
oh schöne Welt, die glänzt,
vom Tau, den die neblige Nacht hinterlässt.
Auch wenn du mich schwächst,
mir den Blick für die Realität nimmst,
mich traurig stimmst,
ich werde wieder kommen,
hab ich doch die Worte vernommen,
die mir versprechen,
mich nicht zu schwächen,
mich stark zu machen,
auch ohne Lachen.
Denn tanzen kann ich auch in schwarz.

 


 

eins unter vielen

Ich bin das Mädchen
Das alles hat
Schau genau hin
Ich liebe cat
Siehst Du die Spuren
Die sie hinterlässt
Wenn sie sich an mich krallt

Ich bin das Mädchen
Das ist nie allein
Man lächelt mich an
Das kann nicht sein
Doch diese Schatten
Machen mich winzig klein

Nein,

Ich bin nie allein

Verstecken

Du verletzt mich
ich fürchte Dich
ziehe mich zurück
baue eine Mauer ohne Lücke
um Dich
um mich
fernzuhalten.
 

Fürstin der Finsternis

Geblendet von der Dunkelheit,
verliert das Leben seine Wichtigkeit.
Verborgen in einer Ecke,
in der ich mich verstecke,
lebe ich ein Leben
von Finsternis umgeben.
Angst und Hass bestimmen mein Dasein,
machen mich klein.
Fast verschwunden,
doch trotzdem ans Leben gebunden
verstecke ich mich vor dem Licht.
Kein Sonnenstrahl erreicht mein blasses Gesicht.
Ich lebe
Als Fürstin der Finsternis.
 

Begleiter

Du kleines Wesen,
wie nenne ich dich?
Beschütze mich.
Kleine Gestalt,
zeigst mir den Wald,
den See,
die Schlucht.
Ehe ich versteh,
ist hier noch ein Ort der Zuflucht.
Bald schon wirst du mir mit deinem Schweigen
zeigen
was sie bedeuten.
Ich kann nicht leugnen,
ich hätte mir gewünscht, es gäbe mehr Licht.
Ich blicke in dein kleines Gesicht,
in deine großen, grünen Augen.
Sie lassen mich glauben,
alles sei gut,
sie machen mir Hoffnung, machen mir Mut.
Doch was ich schließlich bemerken muss,
ist, dass ich am Schluss
auch hier fallen werde.
Egal ob in den See
oder in die Schlucht
mein Zwang, meine Sucht
lässt mich auch hier stürzen
aber dieses Mal nicht allein.
Denn du wirst bei mir sein.


 

Illustration: Für immer BLEIBT ...

PS.: Wer irgendwas dazu schreiben will, ein kleines Gedicht oder einen Artikel, ... ich hab die Datei in Photoshop erstellt und könnte den Text dazu einfügen - an der Seite oder unten, ...

Letztes Stück Hoffnung

Dachte es wird gut,

dachte es wird toll!

Hatte doch Mut,

war hoffnungsvoll!

Dachte es wird besser,

dachte es geht weg,

griff nicht mehr zum Messer,

hatte Besseres als den alten Dreck.

Doch,

wie sagt man so schön?!

Hochmut kommt vor dem Fall.

Das Loch,

in das ich falle,

hat keinen Boden

Ich kralle

mich am letzten Stück Hoffnung fest.

Hoch gehoben

war ich,

höher gestiegen

bin ich,

um zu siegen

dachte ich.

Doch

dadurch ist der Fall noch tiefer.

Noch

denke ich, ich bin doch reifer.

wie lange dauert es,

wieder unten anzukommen?

Zwiespalt...

-Funktioniere, funktioniere!

-Kapituliere, kapituliere!

-Werde munter!

-Geh unter!

-Wach auf!

-Folge deinem Lebenslauf!

-Mache, was du versprichst!

Tränen kullern über mein Gesicht.

Kann nicht weiter machen!

Muss lachen!

Muss gehn

Keiner kann mich verstehn.

Es sollte nie so weit kommen,

aber ihr habt gewonnen.

Kann ich noch sterben?

Höre ich auf sein Werben?

Sie wird nicht still.

ich weiß nicht, ob ich das überhaupt will.

In mir, die Glut,

es wird nie gut.

-Funktioniere, funktioniere!

-Nein, kapituliere, kapituliere!

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