Weblogs

Nimm mich mit, Wind...

Ich renne im Wind,

tanze geschwind,

wünsche mir zu fliegen,

wünsche mir zu siegen,

will mich erheben,

will schweben,

doch bin doch immer am Boden

Immer.

Hello

Hello Songtext

Playground school bell rings again
Rain clouds come to play again
Has no one told you she's not breathing?
Hello I'm your mind giving you someone to talk to
Hello
If I smile and don't believe
Soon I know I'll wake from this dream
Don't try to fix me I'm not broken
Hello I'm the lie living for you so you can hide
I don't cry
Suddenly I know I'm not sleeping
Hello I'm still here
All that's left of yesterday
 

          Evanescence
 

Ich liebe dieses Lied! Allerdings weckt es in mir auch heftige Erinnerungen an meine schwerste Zeit hier. Vor allem die Stelle: Don´t try to fix me I´m not broken! Was soviel bedeutet wie: Versuch nicht, mich zu reparieren, ich bin nicht kaputt! Allerdings heißt fix auch fixieren. Und ich habe das Lied während der Zeit, in der ich regelmäßig fixiert wurde, oft gehört. Wenn ich das Lied jetzt höre, werde ich oft von meinen Gefühlen und Erinnerungen überrollt. Aber ich weiß auch: Ich bin da wieder raus gekommen!

Liebes Tagebuch…

Liebes Tagebuch…

Liebes Tagebuch!
Siehst du, mein Leben ist ein Fluch.
Mein Hassen, mein Lieben,
alles ist in dir niedergeschrieben.
Ich schaue in den Spiegel und mir wird bang.
Mein Leben ist nur Sucht und Zwang.
Es gibt keinen Halt.
Ich zittere, mir ist kalt.
Ich falle in eine tiefe Schlucht
Und spüre nur meine Todessehnsucht.
Breite die Arme aus und springe,
während ich dir das Todeslied singe.
Niedergeschrieben und festgehalten,
sind die Worte in den Spalten.
Ich lege den Stift beiseite
Und gleite weg, in endlose Weite.
 

Kämpfer

Kämpfer

Da denkst du dir, es ist geschafft,
du hast dich endlich aufgerafft,
jetzt wird es steil nach oben gehen,
wirst Himmel weit und Sonne sehn.

Stattdessen stehst du bald im Wald
Und auch der Weg, so klar er war,
ist wieder dunkel, trüb und kalt,
als wäre er dies immerdar.

Doch nein, verzweifle nicht,
du Kämpfer, bald kommt wieder Licht,
du Kämpfer, kannst du´s mal nicht sehn,
du Kämpfer, musst du weiter gehn.

Denn eins steht eben fest,
das Leben leben lässt
sich nicht auf gradem Weg,
und manchmal läuft was schräg,
geht aufwärts oder ab,
mal breit die Bahn, mal knapp.
Drum laufe, Kämpfer, lauf!
Gib alles, nur nicht auf!

Ana und ich fliehen ...

 

 

Was ich so tu

Ich

holper

und polter

und ruckel

und zuckel

und stolpere so durch den Tag

Ich

weine

und lache

und schreie

und mache

was immer ich eben so mag

Ich

liebe

und lobe

und hasse

und tobe

und fühle mit ganz viel Gespür

Ich

zitter

und bebe

und atme

und lebe

und weiß aber gar nicht wofür

Kein Hin und kein Her

Nicht hier und nicht dort,

kein Schweigen, kein Wort,

nicht langsam, nicht schnell,

kein Dunkel, kein Hell,

nicht warm und nicht kalt,

kein Jetzt und kein Bald,

nicht doch und nicht nicht,

kein Schwarz und kein Licht,

nicht besser, nicht schlimmer,

kein Nie und kein Immer,

nicht fallen, nicht schweben,

kein Sterben, kein Leben.

Irgend-

-wo? Hin.

Doch wo hin?

-wohin halt.

-wann? Bald.

Doch wie bald?

-wann bald halt.

-wie? So.

Doch wie so?

Wieso?

Wieso?

Wieso?

Wieso?
 

Zu zweit und doch allein

Die Lippen rot.
Die Augen schwarz.
Ich stehe im Bad und schminke mich. Die Hand, in der ich den Kajal halte, zittert leicht, der Rahmen um meine Augen wird zu breit. Egal. Ich tusche meine Wimpern, dann zeichne ich die Konturen meines Mundes mit einem feinen Lipliner nach und male ihn schließlich mit meinem Lieblingslippenstift aus. Zufrieden betrachte ich mein Werk im Spiegel. Ich lächle. Mein Zahnfleisch wirkt neben den dunkelroten Lippen seltsam verletzlich. Ich greife noch einmal in meine Haare und bringe sie mit meinen Fingern in Form.
Dann gehe ich zurück in mein Zimmer, das lange Kleid schwingt sanft bei jedem Schritt, die lila Stoffbahnen umspielen meine Beine. Mein Füße sind nackt.
Ich freue mich auf den Abend. Ich habe mir etwas Besonderes einfallen lassen, damit ich nicht alleine feiern muss. Zwei Stühle stehen in meinem Zimmer bereit, gegen die Lehne des einen habe ich einen Spiegel gestellt.
Ich schließe die Tür ab, dann hole ich eine Flasche Wein aus der Sockenkiste meines Kleiderschrankes, Rotwein, außerdem zwei große Gläser. Das eine stelle ich vor den Spiegel auf die freie Sitzfläche und fülle es vorsichtig. Ich selbst lasse mich auf dem Stuhl gegenüber nieder und schenke mir ebenfalls ein. Im Spiegel beobachte ich jede meiner Bewegungen. Die offene Flasche stelle ich griffbereit neben mir auf den Boden.
Ich hebe das bauchige Glas, die rote Flüssigkeit schimmert, und nicke meinem Spiegelbild zu. Das Mädchen im Spiegel tut es mir nach.

Die Reise zu IHR ins NICHTS.....

Letzte Nacht, träumte ich wieder von der Fahrt ins NICHTS!

Ich sitzte im Zug und Fahre wieder zu ihr, meiner Mom..... zumindest hoffe ich es.

Ich denke darüber nach, wie es sein wird, sie endlich wieder zu sehen, nach so langer zeit & dann überlege ich, was ich ihr sagen möchte und was wir unternehmen. Ich habe ihr so viel zu sagen, z.B. was in der zeit, in der sie weg war, alles passiert ist und dass sie mir so sehr gefehlt hat. Ich bin gespannt wie sie aussieht oder wie sie reagiert, wenn sie mich sieht, doch dann kommt wieder der gedanke, sie nicht stolz auf mich sein wird, denn in den letzten 4 Jahren ist so viel passiert. Ich habe viel scheiße gebaut. Ich hab Alkohol gedrunken und hab dass rauchen angefangen & ich bin dick geworden. Als sie noch da war, war ich dass liebste kind, dass man sich vorstellen konnte. Ich bin nie lang unterwegs gewesen, hab immer im Haushalt mit geholfen und war richtig gut in der Schule gewesen. UND dann kam der Tag, an dem sie ging und für mich eine Welt zusammen gebrochen ist.

Inhalt abgleichen